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WEST
SIDE
STORY Die West Side Story ist eine Adaption des „Romeo und Julia“-Stoffes ins New York der 50er Jahre. Romeo und Julia heißen hier Tony und Maria. Zwei
feindliche Gangs durchstreifen die West Side von Manhattan:
die einheimischen Jets und die zugewanderten
puertoricanischen Sharks. Gemeinsam mit seinem Freund Riff
hatte Tony einst die Jets gegründet. Er war längere Zeit
ihr Anführer, möchte sich aber aus dem Bandenleben zurückziehen,
um einer geregelten Arbeit nachzugehen. An der Spitze der
Sharks steht Bernardo, dessen Schwester Maria Tony auf einer
Tanzveranstaltung kennenlernt. Sie verlieben sich auf den
ersten Blick ineinander und träumen von einer besseren
Zukunft ohne Bandenkriege und Polizeirazzien. Der Schwerpunkt des außerordentlich dramatischen Librettos von Arthur Laurents liegt in der Darstellung des Rassenhasses der durch Unverständnis und Vernachlässigung in die Kriminalität getriebenen Jugendlichen. Die Musik Leonhard Bernsteins, die Jazzelemente, lateinamerikanische Rhythmen, klassische und populäre Elemente zu einer Einheit verbindet, eine atemberaubende Abfolge dramatischer und lyrischer Szenen und explosive Tanzeinlagen, die die Handlung weiter vorantreiben, ließen das 1957 uraufgeführte Musical zu einem Welterfolg werden. Text: Bad Hersfelder Festspiele |
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