IM WEISSEN RÖSSL
Staatsoper Hannover

Premiere: 20. Oktober 200
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Tanz auf der Alm. Die ganze Produktion ist so fesch, adrett und honett, dass man schon jetzt sicher sein kann: Dieses "Weiße Rössl" wird das Erfolgsstück der Saison. (..) Selten ist das häufig gespielte Stück so kunstvoll unterhaltend. Es zahlt sich aus, dass die Staatsoper das leichte Repertoire hier einmal nicht auf die leichte Schulter genommen hat. (...) Melissa King steht als Choreografin gleichberechtigt neben dem musicalerfahrenen Regisseur Matthias Davids. Bis in den letzten kleinen Rockschwung sind alle Bewegungsabläufe durchgestaltet. Gemeinsam geben Davids und King dem Stück ein fast schon ideales Timing. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stefan Arndt. Ganzer Artikel

Kuhglocken und Jodeldiplom - Himmelblau: Riesenjubel für ein munteres "Weißes Rössl" in der Staatsoper. Die Inszenierung von Matthias Davids spielt wunderbar und mit viel Liebe zum Detail mit allen allgegenwärtigen Alpenklischees. Die Inszenierung ist schön überdreht - bis kurz vorm Anschlag. Diese gute alte Operette lebt auch deshalb, weil man dem "Rössl" eine kräftige Infusion Musical eingegeben hat. (...) Reichlich Szenenapplaus, wenn da mal wieder ein durchgeknallt choreografierter Schuhplatttler serviert wird. (...) nur strahlende Gesichter bei den Premierengästen. (...) Das ganze Ensemble wird nach zweieinhalb Stunen regelrecht abgefeiert, allen voran Carmen Fuggiss als resolute Wirtin Josepha und Roland Wagenführer als eher nobler Zahlkellner Leopold. (...) Kaiserschmarrn. Und der war köstlich. Neue Presse, Henning Queren. Ganzer Artikel

Kokette Wirtin lässt die Kellner tanzen. Matthias Davids hat Ralph Benatzkys melodienreiches Singspiel mit viel Humor, doch in der ganzen üppigen Pracht der Operette inszeniert. Die großartige Koloratursopranistin Carmen Fuggiss etwa singt eine kokette, höchst wendige, dialektperfekte Rössl-Wirtin, wie sie idealer nicht denkbar ist. Vor allem mit dem Ballett kommen ironische Momente ins Alpenglück. Melissa King hat die Kellner und teils fülligen Maderln mit so pfiffigen Choreographien bedacht, dass alle Schuhplattlerei zur turbulenten Persiflage wird und der Hüttenabend im Gelage endet. Und doch – in dieses "Rössl" kehrt man gerne wieder. Braunschweiger Zeitung, Andreas Berger. Ganzer Artikel

Regisseur Matthias Davids inszeniert das „Weiße Rössl“ als ein heutiges, nobles Wellness-Hotel, das seine ländliche Atmosphäre und Tradition bewusst übertrieben zur Schau stellt, um den Gästen zu gefallen. [...] Um die Gäste auf der Bühne – und auch das Publikum im Saal – zu unterhalten, wird allerhand geboten: ausgefeilt choreographierte Massenszenen wechseln sich ab mit Auftritten der fiktiven Tanztruppe „Almdudldancers“ und immer wieder schnellen Übergängen zwischen vielen grandiosen Kulissen. NDR Kultur, Agnieszka Zagozdzon

Herzlich willkommen im „Weißen Rössl am Wolfgangsee“ zu gut zweieinhalb Stunden voller Schwung und guter Laune mit dem Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Andreas Wolf. […] Da türmen sich spektakulät die Berge und werfen in der engen Schlucht mit malerischer Hängebrücke touristenbewusst das Echo zurück, da lädt das Gewässer im Hintergrund zum fröhlichen Bade und selbst das renommierte Rössl-Hotel steht nicht zurück: mit einer großen Uhr und einem schlafenden Kuckuck im Oberstübchen gibt sich das Bühnenbild von Marina Hellmann zwar nicht österreichisch, dafür aber überaus volkstümlich. […] „Think Big“ ist offenbar die Devise der Inszenierung von Matthias David. […] Die schwungvolle Musik, die auch schon mal in zündendem Tangorhythmus und mitreißendem Swing abdriftet, grandiose Tanznummern, faszinierende Ensembleszenen und jede Menge Gags sorgen für beste Unterhaltung. Cellesche Zeitung, Hartmut Jakubowsky

Melissa King ist für die köstlichen Tanzeinlagen und angeschrägten Schuhplattler verantwortlich und Marina Hellmann für das einfallsreiche Bühnenbild. […] Die musikalische Leitung hat Andreas Wolf, und die Zuschauer […] waren sich einig: Mit diesem „Weißen Rössl“, zwischen Kuhglocken, Bergkulissen und steppenden Kellner angesiedelt, hat die Staatsoper Hannover einen Volltreffer der leichten Unterhaltung gelandet, der mit Sicherheit zum Publikums-Liebling werden wird. Deister-Leine-Zeitung, Rita Hencke