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DER
MANN VON
LA MANCHA Weltliteratur als leichte, wenn auch nicht seichte Musikkomödie, spanisches Kolorit in Ausstattung und Soundtrack, Theater im Theater und eine Truhe voller Kostüme, mit der Cervantes die Hoffnungslosen für eine Weile von ihrem Schicksal ablenkt und ins Spiel verwickelt: Das ist das ziemlich zuverlässige Erfolgsrezept des «Manns von La Mancha». Regisseur Matthias Davids versteht mit den Zutaten umzugehen; er reichert sie um persönliche Noten an und schmeckt sie frisch und würzig ab. So merkt man dem Stück durchaus seine Entstehungszeit in den 1960ern an, doch aufgewärmt wirkt es mitnichten. Vielmehr scheint eine weitere Spielebene hinzuzukommen, ein Augenzwinkern, mit dem gesungen, gespielt, getanzt wird. Gegen den Wahn der ganz normalen Wirklichkeit. - St. Galler Tagblatt - Ganze Kritik Theater im Theater auf zwei Ebenen, doch so geschickt ineinander verflochten, dass spätere Verwandlungen und Rückverwandlungen kaum merklich ineinander übergehen. Und genau so behutsam gestaltet Regisseur Matthias Davids die Übergänge von Tragik zu Komik, von visionärem Irresein zu anrührender Überspanntheit. Don Quixote mag bisweilen lächerlich wirken, mag in der gewalttätigen Umgebung, in der Davids das Geschehen zu nackter Brutalität steigert, völlig verloren scheinen – etwas von seinem bei aller Verrücktheit liebenswürdigen Versponnensein liegt über der ganzen Aufführung und verhindert, dass einzelne Szenen in weinerliche Sentimentalität abgleiten. - Südkurier - Ganze Kritik Umjubelte Premiere - Don Quijote begeistert in St. Gallen. (...) Die Protagonisten überzeugten sängerisch und schauspielerisch: allen voran Andreas Lichtenberger als Don Quijote und Schriftsteller Cervantes, Mark Hammans als Sancho Pansa und Sophie Berner als Aldonza und Dulcinea. Regie führte Matthias Davids. Hohe schwarze Mauern und Zinnen stellen zuerst einen Kerker dar, später ein Schloss bei Nacht. - Volksblatt Liechtenstein und Bieler Tagblatt - Ganze Kritik |
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