|
Kritiken
Berliner Morgenpost/Welt: Solange es niemandem schadet, tu was du willst. Der Leitspruch scheint auch Motto des Revuetheaters an der Friedrichstraße zu sein. Hier wird Magie zelebriert, die zu den Ursprüngen zurückkehrt, um Neues zu schaffen. Die die Tradition des alten Berliner Revuetheaters in der Gegenwart lebendig halten will. Und die nun das gern als Hexenbibel apostrophierte "Buch der Schatten" mit seinen klugen Ratschlägen und Rezepten und Zaubersprüchen aufschlägt und unter Regie von Matthias Davids in quirlig bunter, breitenwirksamer Opulenz auf der riesigen Bühne ausbreitet. Ganze Kritik Berliner Tagesspiegel: Iljinskij hat keine gruseligen Gestalten auf die Bühne geschickt, sondern hexisch schöne Wesen, die ihren Traum vom irdischen Glück wollen. Jede nach ihrer Fasson – ob es die lebenshungrige Hexe Donna (Iris Makris) ist, die stumme Hexe Wicca (Susann Malinowski-Märtens), die geschäftstüchtige Clony (Katja Berg) oder die romantische Wasserhexe Bella (Leah de los Santos). Das alles in zauberhaften Kulissen, wie der vom Garten Eden, in dem ein Springbrunnen meterhohe Fontänen sprudelte. Ganze Kritik Berliner Zeitung: Die Revue "Hexen" hat schöne Kulissen. Eines der vier Bilder eröffnet mit einem Wasserfall, der hoch oben unter der Bühnendecke als dünnes Rinnsal seinen Anfang nimmt und dann breit und dampfend in die Tiefe stürzt, in einen Garten mit Springbrunnen, sehr romantisch. Es gibt Bilder mit Ruinen, Feuern und Friedhöfen, mit baumhohen mohnroten Wiesenblumen und Spiegelwänden, die der großen Bühne des Friedrichstadtpalastes Charakter geben und sie in stimmungsvolles Licht versenken. Der Bühnenbildner Heinz Hauser hat gute Arbeit abgeliefert. Genau wie Andrea Kleiber, die passende Kostüme entwarf, darunter durchsichtige silberschwarze Umhänge, die sich fächerartig zu riesigen Ellipsen entfalten lassen. Ganze Kritik |
Diese Seite ist Teil eines Framesets
Hauptseite HEXEN |