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GRAND HOTEL Optisch fulminante Produktion. Fast atemlos folgen Szenen, kurze Gespräche, Begegnungen. Darauf setzt der Regisseur und Musicalexperte Matthias Davids. Er zeichnet scharfe Konturen, formuliert Kontraste, blättert "Grand Hotel" als bunte Zeitschrift im Breitformat auf. Die enorme Geschwindigkeit von Stück und Inszenierung greift Bühnenbildner Knut Hetzer kongenial auf: Seine Luxusabsteige auf der fleißig rotierenden Drehscheibe versprüht im punktgenau nachempfundenen Design den Geist jener turbulenten Epoche. Heinz-Jürgen Rickert, musicals - Ganze Kritik Ein Leben zwischen Cocktail und Charleston. Vor zwei Jahren hatte sich Davids mit „Crazy for You“ als Musical-Experte in Osnabrück vorgestellt, und mit dem gleichen Team zaubert er auch diesmal zweieinhalb Stunden Glamour und Gefühl auf die Bühne. Bühnenbildner Knut Hetzer hat das mondäne Ambiente des Nobelhotels eingefangen, mit edlen Brauntönen und Lichterglanz, mit Galerie, weitgeschwungener Treppe und milchverglaster Drehtür. (...) Ansonsten besticht der Abend durch das Ensemble – mit dem furios aufspielenden Mark Hamman als Kringelein und einer Christina Dom, die nicht nur als Sängerin überzeugt, sondern auch als Diva, die sich ein letztes Mal gegen das Schicksal und das Alter aufbäumt. Gaines Hall charakterisiert seinen Baron von Gaigern als sympathischen Hochstapler, und in einem wunderbar schwerelosen Charleston läuft er zu Hochform auf. Ralf Döring, Neue Osnabrücker Zeitung - Ganze Kritik Mit Bravorufen und lang anhaltendem Beifall wurde am Samstagabend die Premiere des Musicals «Grand Hotel» im Theater Osnabrück gefeiert. (...) Nach der Uraufführung 1989 erreichte "Grand Hotel" allein am Broadway über 1.000 Aufführungen. In Deutschland soll nun die Übersetzung von Roman Hinze mit griffigen Dialogen und einfühlsamen Songtexten für neue Begeisterung sorgen. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die für zeitgenössische Musicalverhältnisse erstaunlich unprätentiöse Textfassung lieferte schon in Osnabrück die Vorlage für ein temporeiches Spiel, das Matthias Davids phantasievoll in Szene setzte. Um eines der aufwendigsten Projekte der laufenden Spielzeit realisieren zu können, mussten rund 50 Darsteller spartenübergreifend aus dem Schauspielensemble sowie aus Musik- und Tanztheater besetzt werden. (...) Für die rasante Choreographie sorgte Melissa King, Dirigent Till Drömann entwarf mit dem klein besetzten Osnabrücker Symphonieorchester eine elektrisierende Begleitmusik. dpa - Ganze Kritik Willkommen im Moloch! Es braucht nur wenige Momente und die ganze Zerrissenheit dieser Zeit, dieses seltsam dunkle Schimmern der 20er Jahre wird auf der Bühne des Osnabrücker Theaters sicht- und fühlbar. Vicki Baums berühmter Roman „Menschen im Hotel“ ist hier zum rauschenden Musical geworden, als deutsche Erstaufführung in der Übersetzung von Roman Hinze. Regisseur Matthias Davids gelingt, was sonst bei Musicals so schwer fällt: Sich der Romanze, den großen Gefühlen hinzugeben ohne klebrig zu werden, Tiefgang zu bewahren und dennoch leicht zu unterhalten. Sabine Müller, Münstersche Zeitung - Ganze Kritik Auch das "Grand Hotel" scheint ein Hit zu werden. Spritzige Dialoge und melodramatisch ausgewalzte Schicksale - was schon in Roman und Film erfolgreich war, das funktioniert auch im Musical. Bestechend in der Osnabrücker Version die herrlich choreographierten Tanzszenen und die präzise ausgearbeiteten Dialoge. (...) Wer erleben will, wie ein Stadttheater mit seinem Schauspiel- und Opernensemble, verstärkt durch einige gezielt engagierte Musicaldarsteller, ein rundum gelungenes modernes Musiktheaterereignis produziert - in Osnabrück ist der richtig. Westfälische Nachrichten - Ganze Kritik Feine Musical-Magie zwischen Feuer und Eis. Liebe und Tod, Feuer und Eis - die Drehtür schwingt und schwingt! Fantastisch bedient wird das Musical-Publikum mit "Grand Hotel". (...) Musical mit Tiefgang, vortrefflich besetzt, starke Regie-Momente! (...) Ein gut dosierter Theaterspielplan benötigt neben Wagnissen auch Blockbuster. "Grand Hotel" ist da ein vortreffliches Beispiel - an diesem feinen Stoff wird sich das Osnabrücker Publikum 2009 noch erfreuen. Super! Osnabrücker Nachrichten - Ganze Kritik Pension der Gescheiterten - Osnabrücker Theater zeigt nachdenkliches und spannendes Musical. Hier lässt Regisseur Matthias Davids in der Erstaufführung der Neuübersetzung von Roman Hinze die Figuren des Stücks zwischen dem fast ständig tanzenden Ensemble herumwuseln. (...) Auch wenn vieles gleichzeitig passiert, ist die Inszenierung erstaunlich unaufgeregt und kommt ohne Bombast aus. Stattdessen lockert ein tanzendes Pärchen die oft angespannte Atmosphäre auf, als befände man sich in einem surrealen Traum. (...) Da Till Drömann das Osnabrücker Symphonieorchester dagegen mit viel Bedacht führt und es an den entscheidenden Momenten zu großer Leidenschaft aufbrausen lässt, entsteht schließlich ein nachdenkliches Musical mit viel Humor und hohem Unterhaltungswert. Heiko Ostendorf, Neue Westfälische - Ganze Kritik Das Leben hinter der Drehtür - Fantasievoll und temporeich. An der großen Drehtür des Hotels geht alles weiter wie bisher. Sie wird wieder ein Stück Leben einfangen und die Menschen ein wenig verändert zurück in die Welt schicken. Das Musical "Grand Hotel", das die Zuschauer mit diesem poetischen Bild entließ, wurde bei der Premiere im Theater Osnabrück begeistert gefeiert. (...) Bis in die Nebenrollen begeisterte der Bilderbogen. Thorsten Stegemann, Nordsee-Zeitung und Braunschweiger Zeitung Sorge vor der Wirklichkeit. Wer die fremden Geschichten fremder Reisender verweben möchte, der benötigt etwas von der Begabung eines Puppenspielers. Regisseur Matthias Davids hält die Fäden zusammen: Ihm gelingt die Balance zwischen prallen Tanzszenen und der Darstellung tragischer Einzelcharaktere. Beate Bößl, Fehmarnsches Tageblatt - Ganze Kritik
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