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EVITA Hier wird eindrucksvoll deutlich, was dem gesamten Musical in der Inszenierung von Matthias Davids Leben und Struktur geben wird: Die Spannung zwischen den einzelnen Akteuren und immer wieder den Massen, Opernchor und Singakademie, Ballett und Statisterie des Theater Magdeburg. Knut Hetzer hat ein Bühnenbild entworfen, das für die Massen gedacht ist, ein großes Dreieck, dessen hintere Spitze auf die Magdeburger Machtzentren, die Barockfassaden von Landtag und Staatskanzlei weist, begrenzt durch mächtige Türme, die der abstrakten Spielfläche eine Aura von Gewaltigkeit verleihen. Hier schon zeigen sich Spannungen und Widersprüche. Sie stehen über dem jubelnden oder demonstrierenden Volk genauso wie über dem Militär, das zwischen ihnen hervormarschiert und seine Herrschaft demonstriert. - Magdeburger Volksstimme - [Ganze Kritik] Unter sternklarem Himmel feierte das diesjährige DomplatzOpenAir mit „Evita“ am Freitag, 4. Juni, eine gelungene Premiere. Das Rockmusical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice erzählt die Geschichte von Eva Perón, die sich aus kleinsten Verhältnissen in die Zentren der politischen Macht katapultierte und als argentinische Präsidentengattin zur Legende wurde. (...) Am beeindruckendsten Drew Sarich als Ché. Mit grandioser Sicherheit im Gesang und seiner facettenreichen Rock-Pop-Stimme zog er das Publikum in seinen Bann. Mit der Verpflichtung des Amerikaners konnte das Theater Magdeburg einen Darsteller auf Weltniveau engagieren, der das Musical sehenswert macht. Magdeburger Sonntag - [Ganze Kritik] |
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