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musicals April 02, Angela Reinhardt:

Mit ironischen Anspielungen greifen Regie und Musical Staging immer wieder bekannte Pop- und Musicalklischees auf und übertragen sie ins Glitschige und Schuppige. Matthias Davids´ inspirierte Inszenierung verteilt generös Extra-Sahnehäubchen, die das Unterwasser-Menü so locker-leicht machen. (...) Markus Schönholzer schafft eine ganz eigene Klangwelt für ´Deep´, in der die schwebenden, magischen Klänge des Schlagwerks dominieren. Sämtliche Lieder entwickeln sich organisch aus der Handlung.

Tages-Anzeiger Zürich, 16.3.02, Philippe Amrein:

Verblüffend ist bei "Deep" die Professionalität, mit der der Stoff umgesetzt wird. Der Plot von Charles Lewinsky ist sauber konstuiert, die Musik von Markus Schönholzer ansprechend und vielschichtig , die Inszenierung durch Matthias Davids  überaus erfrischend, die Kostüme Chrigel Farners sind fantastisch. Mitunter fügen sich Choreografie, Darsteller und Bühnenbild zu starken szenischen Momenten. (...) Das Unterwassermusical ist gut gemacht und schlägt die bisherigen CH-Musicals um Welten. "Deep" ist ein submarines Schwergewicht der leichten Unterhaltung.

Zeitung im Espace Mittelland, 16.3.02, Peter Steiger:

Dreifaches Hoch für "Deep": Erstens hat die Story von Charles Lewinsky Tiefgang, zweitens ragt Markus Schönholzers Musik heraus, und drittens umschifft Regisseur Matthias Davids alle Klippen. (...) Matthias Davids sorgt dafür, dass die Botschaften der Vorlage ankommen. Der Deutsche kann aus dem Vollen schöpfen: Er inszeniert in einem effektvollen Bühnenbild von Christoph Schubiger und kann auf die mitreißende Choreographie von Bruno Steiner zählen.

Neue Luzerner Zeitung, 16.3.02, Urs Mattenberger:

Das Musical wurde vom Publikum in Zürich enthusiastisch gefeiert. (...) Markus Schönholzers Songs werden pointiert um- und eingesetzt und auch mal ironisch gebrochen. Es sind Songs, die wie eine Faust einfahren, wofür Lewinskys Text die passenden Formeln und Formulierungen bereithält ("Das Netz", "Macht"). (...) Eine Klasse für sich ist Sylvia Moss als vielarmige Kraken-Intrigantin, die mit soulig aufgerauhter Stimme das "Weibliche Geschlecht" als verruchte Revuenummer hinfläzt.

Der Bund, 16.3.02, Sonja Augustin:

Den eigentlichen Zauber der Aufführung machen im karg stilisierten Unterwasserdekor von Christoph Schubiger neben der perfekten Inszenierung des deutschen Regisseurs Matthias Davids, den witzig arrangierten Tänzen des Choreografen Bruno Steiner und einem hervorragenden Ensemble vor allem die atemberaubend bunten und bizarren Kostümkreationen des jungen Comiczeichners Christian Farner aus, dess skurrile Einfälle sich offensichtlich an der vielfältigen Fauna und Flora des Meeres inspirierten - ein gelungenes Spektakel!

Blick, 16.3.02:

Musical mit Tiefgang - Die Schweiz hat wieder ein Musical: Gestern Abend war Welturaufführung von "Deep". (...) Charles Lewinsky hat die packende Fantasie-Geschichte in der Unterwasserwelt geschrieben. Die vier Jahre Vorbereitung haben sich gelohnt - auf dem Zürcher Maag-Areal hat eine zauberhafte, sehenswerte und gut organisierte Musical-Welt Einzug gehalten.

Neue Zürcher Zeitung, 16.3.02:

Markus Schönholzers Klänge schrauben sich hoch in andere Dimensionen, verwandeln den Schmalz zum Rock, zum Geraune, zum ironischen Humbahumba. Er spielt mit dem Genre, zitiert und demontiert, lässt die Fische zuweilen ganz brav anheben - um sie dann auf eine ganz andere Welle zu führen, vom Vierviertel- zum Dreivierteltakt, vom Schlagerchen zum listigen Drum´n´Bass. Derlei verlangt nach ungewöhnlichen Sängerinnen und Sängern, die die Abgründe nicht scheuen - und da wagen sich denn die armen Hässlichen unter den Paradiesfischen, Krake und Krebs von Sylvia Moss und Sergio Vaglio, weiter vor.

Zofinger Tagblatt/Aargauer Zeitung/Ottener Tagblatt, 16.3.02, Dominik Schnetzer:

Es ist vor allem liebevolle Detailarbeit, die das Musical auszeichnet. Dies betrifft auch die Musik des jungen Schweizer Komponisten Markus Schönholzer, der ein feines Gespür für den genretypischen Eklektizismus entwickelt und Lewinskys Geschichte adäquat in Musik umgesetzt hat. (...) Ein Höhepunkt ist die wunderbar-märchenhafte Szene, in der Nicole Rössler als Thalassa in einem wunderschön ausgestalteten Verlies schwebend das einprägsamste Stück des Musicals singt.

Basler Zeitung, 16.3.02, Raphael Zehnder:

Das Glück fließt eingangs reichlich, zwischendurch rieselt, tröpfelt es nur, trocknet aus, bis es schließlich triumphiert. Bunt, aber auch kontrastreich: Dunkle Gefahr schwebt über den Schuppigen: das ominöse böse "Netz". (...) Es knirschte nicht im Getriebe der neuen Produktion von Darko Soolfrank und Guido Schilling.

20minuten Zürich, 15.3.03:

"Deep": Ein Höhenflug. Das unterhaltsame  Spektakel überzeugte das Premierenpublikum mit seiner farbenprächtigen, knalligen Inszenierung. Trotz der riesigen Halle kam das Musical auch akustisch gut rüber. Die rund 1000 Zuschauer verliehen ihrer Begeisterung mehrmals mit Szenenapplaus Ausdruck