LA CALISTO
Landestheater Linz
Premiere 13. Dezember 2008

Göttliches Verwirrspiel mit Witz. Schräg, witzig und skurril erlebte „La Calisto“, Cavallis barockes Dramma per musica aus dem 17. Jahrhundert, unter der Regie von Matthias Davids und der musikalischen Leitung von Will Mason seine Premiere am Linzer Landestheater. (...) Um die Lage zu erkunden, begeben sich Merkur und Göttervater Jupiter dank Lift – einer der originellen Regieeinfälle von Matthias Davids – schnurstracks ein Stockwerk tiefer auf die Erde. (...) Viel Applaus für einen gelungenen Abend, der Ernstes mit Witz und Komik vereint. - Oberösterreichische Nachrichten. - Ganze Kritik 

Die Götter amüsieren sich ... im venezianischen Opernvergnügen. Die originell-laszive Inszenierung von Francesco Cavallis „La Calisto“ am Linzer Landestheater wurde ein echter Publikumserfolg. (...) Die Inszenierung dieser bezaubernden, aber heiklen Oper lag in den Händen dreier Könner: Matthias Davids (Regie), Marina Hellmann (sehr gelungene Bühnenbilder) und Leo Kulas (stilisierte Kostüme). Dem Regisseur und seinen Helfern möchten wir gerne wieder begegnen. Die deutlich von Monteverdi herkommende, aber inspirierte und auch innovative Musik Cavallis vermittelte Dirigent William Mason mit einem erlesenen Ensemble des Bruckner Orchesters: mit Wohllaut und Atmosphäre. - Neues Volksblatt. - Ganze Kritik 

Unterhaltsam und höchst erotisch. Matthias Davids (Inszenierung), Marina Hellmann (Bühne) und Leo Kulas (Kostüme) haben sich einiges einfallen lassen, mit vielen Gags und Witz. Deshalb gab es auch viele Lacher. Man konnte sich ganz gut in die Gedankenwelt der Menschen des 17. Jahrhunderts hineindenken, und sich - gleich ihnen - bestens amüsieren. (...) Die Blumenwiese, auf der Endimione von Diana vor sich hinträumt, befindet sich originellerweise auf einem schwarzen Flügel. Und durch die Drehbühne entstehen immer wieder neue Aspekte. Ganz vorzüglich! (...) Die Kostüme - äußerst chic bis schrill! (...) Wenn das so weitergeht, könnte ich glatt zum Barockopernfan werden! - Der neue Merker - Ganze Kritik

Barock kommt von Rock'n'Roll. Oper ist kein Randgruppenprogramm. Zumindest nicht, wenn sie so daherkommt wie Matthias Davids' Inszenierung von "La Calisto". (...) Matthias Davids wägt in seiner tollen Inszenierung Komik und Tragik perfekt ab. Das Orchester unter William Mason musste sich zwar erst warm spielen, lief dann aber rund. Und das Beste: Diese Sänger können auch schauspielern! - Was sie in Marina Hellmanns genialem Baustellenbühnenbild zur Genüge unter Beweis stellen. Rock'n'Roll! - Österreich - Ganze Kritik

Heiterkeit und Tändeleien. Die junge Mezzosopranistin Elsa Giannoulidou begeisterte mit makellosem Gesang und einem Spiel, das ihre Doppelrolle als Diana und Jupiter geschickt differenziert. Ebenso wohltönend ließ sich der Countertenor Matthew Shaw vernehmen. (...) Während das Bühnenbild von Marina Hellmann und die teils barocken Instrumente (Orchesterleitung: William Mason) ahnen lassen, dass wir einen Blick in die Vergangenheit werfen, setzen sich Matthias Davids Regie und Leo Kulas Kostüme für die Gegenwart ein; ein vergnüglicher Abend. - Wiener Zeitung - Ganze Kritik 

Eine pointenreiche Liebesschlacht. Ein Sieg für die Regie, das Bühnenbild, die Kostüme (Leo Kulas) und die gute Sängerschar. Cavallis Frühbarockoper baut auf einem Beziehungs-Cocktail seines Librettisten Giovanni Faustini, der ganze und halbe Antik-Götter und -Göttinnen, Wald- und Wiesenwesen in einem Verführspiel aufmischt, das sich jeglicher lustfeindlichen Restriktion entzieht. Was naturgemäß nicht ganz problemlos läuft, aber für launige Unterhaltung sorgt, die Regisseur Matthias Davids zu einer pointenreichen Liebesschlacht in der idealen Akropolisbaustelle von Marina Hellmann zuzuspitzen weiß. - Kronenzeitung - Ganze Kritik

 

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