Die Schöne und das Biest 
Pressereaktionen:

Startseite
Fotos 1998

Mannheimer Morgen: 
Besuch aus fremden Welten.

Für die Neuinszenierung ward mit Regisseur Matthias Davids und Choreographin Melissa King ein renommiertes Team gewonnen, an dessen fulminante "West Side Story" im Nationaltheater man sich gern erinnert. Der Aufwand hat sich gelohnt. Ist doch ein überaus sorgfältig in Szene gesetzter kulinarischer Theaterabend herausgekommen, der dem Genre gibt, was es braucht: Aufwendige Bilder und Kostüme, rasante und überraschende Szenen- und Lichtwechsel, mitreißende und abwechslungsreiche Choreographie, ansprechende, natürliche Stimmen und jede Menge ausgefeilter Typen. Was will man mehr von einer Tourneeproduktion?

Die Rheinpfalz: 
Gutes Herz hinter Fassade des Hässlichen - Highlight der Musicalszene.

Was sich da vor einer von Knut Hetzer herrlich geformten gotischen Schlossfassadenkulisse im makaber gespenstischen Zwielicht abspielte, war aufregend und perfekt und erforderte höchste Präzision. Vorab: hier wurde großes Theater geboten, mitreißende Schauspielkunst und eine beflügelnde Choreographie von Melissa King. Die Inszenierung von Matthias Davids ist ein Meisterwerk und ein echtes Highlight der aktuellen Musicalszene.

Das Biest bewegt sich mit wilder Grazie, ja sogar mit einem Hauch von Schönheit. Unter der Maske steckt ein großer Mime mit einer bewegenden schönen Stimme: Yngve Gasoy Romdal.

Rhein-Neckar-Zeitung: 
Ein Ohrenschmaus für Musical-Fans - "Die Schöne und das Biest" begeisterte.

"Die Schöne und das Biest", wer denkt da nicht sofort an Walt Disney? Doch mit dieser zuckersüßen, vor Kitsch triefenden Filmversion hatte die Musical-Produktion nicht allzu viel gemeinsam. In diesem Musical stand eher das märchenhafte Wesen im Vordergrund. Die Gebrüder Grimm lassen grüßen bei dieser Neuinszenierung, die unter der Regie von Matthias Davids stand, die Choreographie übernahm Melissa King. Die eher kargen Bühnenbilder schufen eine wahrhaft verzaubernde Atmosphäre. Dafür waren die biedermeierlich angehauchten Kostüme um so opulenter.

Badische Neueste Nachrichten:
Die Kunst der Verzauberung.

Nicht zufällig haben Matthias Davids und die Choreographin Melissa King in Saarbrücken, Münster und Krefeld gearbeitet. Ihre Arbeit zeugt jedenfalls von bestem Theaterhandwerk, Phantasie und Gespür und erzeugt mit relativ einfachen Mitteln die große Kunst der Verzauberung. Nahtlos lässt Davids die Bilder, reale Welt und Märchenreich, ineinander übergehen, führt den Zuschauer durch das Reich der Elfen und Kobolde in das Schloss des Ungeheuers, schafft durch sparsam eindrucksvolle Lichtführung, Dampfschwaden und sich verwebende Bäume eine im schönsten Sinn gruselig märchenhafte Atmosphäre.

Pforzheimer Zeitung:
Perfekt erzähltes Märchen.

Dazu gesellt sich eine in ihrer Konsequenz und Geradlinigkeit bezwingende Regie. Matthias Davids erzählt eine Geschichte ohne Mätzchen und Klamauk, sondern mit Witz und Sinn für auch große Gefühle.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: 
Keine Angst vor dem Monster.

Die Inszenierung von Matthias Davids kommt angenehm schlicht daher. Zu sehen ist nicht ein überproportional technisiertes Event. Das Schloss ist das angemessene Ambiente für das Biest, das von Yngve Gasoy Romdal eindrucksvoll gespielt wird.

tz München:
Perfekte Märchen-Illusion.

Geschickt setzte das Team um Regisseur Matthias Davids auf effektvolle Einfachheit; technisch geschickt gelöst ist der Wechsel dreier hübsch detaillierter Bühnenbilder zwischen deutscher Dorfidylle und düsterem Schloss.

NRZ:

Es gibt Theaterbesuche, die vergisst man nicht so schnell. Die Neuinszenierung des Musical-Klassikers "Die Schöne und das Biest zählt dazu - weil sie sich wohltuend vom marktüblichen Pomp abhebt. Die Gesamtinszenierung unter der Regie von Matthias Davids ist ein Erlebnis. Das Münchner Publikum spendete geradezu euphorischen Applaus.